St. Judas Thaddäus in Sürenheide

Für die St.-Judas-Thaddäus-Kirche wurde 1953 der Grundstein gelegt. Der Bau einer Kirche war durch den Zuzug der vielen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge aus den Ostgebieten als Folge des Zweiten Weltkrieges notwendig geworden. So entstanden größere Baugebiete in dem bis dahin nur wenige Bewohner zählenden Sürenheide. Die Einwohnerzahl stieg enorm an und dadurch entstand der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus. 1954 wurde der Neubau durch den damaligen Verler Pfarrer Johannes Häner geweiht. 1985 erfolgte die erste große Renovierung der Kirche und gleichzeitig erhielt das Gotteshaus seinen heutigen Turm mit drei Glocken.
Die Kirche wurde dem heiligen Judas Thaddäus geweiht. Seine überlebensgroße Figur mit den Attributen Buch und Knüppel schmückt den rechten Seitenaltar. Er war einer der zwölf Apostel Jesu, missionierte in Vorderasien und starb dort den Märtyrertod. Judas Thaddäus wird als Helfer und Fürsprecher in ausweglosen Situationen verehrt. Sein Gedenktag wird am 28. Oktober gefeiert.
Das große Missionskreuz an der Südseite der Kirche weist auf die Volksmissionen der Jahre 1962 und 1987 hin. Weiterhin findet sich auf dem Kirchplatz ein Gedenkstein für die Toten.

Die Stele neben der Kirche trägt folgende Stophe:

Gelobt seist du, mein Herr,
durch alle, die vergeben in deiner Liebe,
die Krankheit und Trübsal ertragen.
Selig, die dulden in Frieden;
sie werden von dir, o Höchster, gekrönt.

Sonnengesang des Franz von Assisi