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So, 09.08.2020 (16:00 Uhr - 18:00 Uhr)
Erlöserkirche in Verl,

Lichtblick - Mittelalter und Moderne im Gespräch

Das Orlando-Ensemble präsentiert abendländische Musik aus fünf Jahrhunderten

Das Orlando-Ensemble präsentiert abendländische Musik aus fünf Jahrhunderten Das Orlando-Ensemble präsentiert abendländische Musik aus fünf Jahrhunderten Foto: Orlando-Ensemble Die Konzerte am Besinnungsweg „Verler Kirchwege“ haben inzwischen eine lange Tradition. Die Kolpingsfamilie Verl wird diese erfolgreiche Reihe auch im Jahre 2020 fortsetzen. Dazu wurde das Orlando-Ensemble aus Berlin verpflichtet. Die fünf Mitglieder dieser Gruppe folgen den Spuren der Musik vom Mittelalter über die Renaissance bis in die heutige Zeit hinein und kreieren konzertante Brücken zwischen gestern und heute.

Die Sehnsucht vieler Menschen nach Ruhe und Besinnung, Frieden und Kontemplation, Hingabe und Transzendenz ist durchaus ein Grund für die Beliebtheit mittelalterlicher Klänge. Zu großer Bekanntheit hat es eine Frau des ausgehenden 11. Jahrhunderts gebracht: Hildegard von Bingen.

Doch nicht nur die Schlichtheit, auch die Klangvielfalt und hohe Komplexität mittelalterlicher Musik erfreuen und überraschen  heutige Zuhörer. Das liegt natürlich auch daran, dass wir mit „Mittelalter“ eine Zeit von fast 500 Jahren umschreiben.

Nur sehr selten ist es dem Konzertbesucher vergönnt, früheste Kostbarkeiten des Mariengesanges zu erleben, beispielsweise das Lied des mittelalterlichen Dichters und Musikers Oswald von Wolkenstein „Es leucht durch grau“, der in diesem gefühlvollen Lied nicht nur Maria, sondern auch einen Marien-Maler seiner Zeit lobt, nämlich Jan van Eyck.

Auch die Werke Landinis, Dufays oder Dunstable verzaubern ihre Zuhörer mit ihren leuchtend reinen Klängen und lassen die Sehnsucht nach dem Ursprung, nach dem Spirituellen und Göttlichen erwachen.

Dies wusste Arvo Pärt, der 1935 geborene Komponist aus Estland, dessen Werke eine große Verbreitung gefunden haben. Er nimmt eben jene Klangvorstellungen des Mittelalters auf, findet zurück zu ihren klaren harmonischen Strukturen und verwebt sie zart zu neuer, moderner Musik.  

Auch in den Kompositionen des australischen, in Berlin lebenden Komponisten Timothy Florence spürt der Hörer die tiefe Verbundenheit des Komponisten zur mittelalterlichen Klangwelt.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, die Veranstalter bitten um eine Spende.

Kosten

keine

Anmeldung

nicht erforderlich