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Besinn DICH… SEHEN, HÖREN, FÜHLEN Besinungsweg Kempen-Feldrom-Veldrom

Besinn DICH… SEHEN, HÖREN, FÜHLEN

Alle Wegpunkte

Start: Katholische Kirche St. Josef, Altenbekener Straße 178, 32805 Horn-Bad Meinberg

Ziel: Katholische Kirche St. Josef, Altenbekener Straße 178, 32805 Horn-Bad Meinberg

Empfohlen für: Zu Fuß

Länge: rund 3 Kilometer (Rundweg)

Dauer (Zu Fuß): ca. 3 Stunden Gehzeit

Schwierigkeitsgrad: teils befestigte Straßen, Gras- und Waldwege, festes Schuhwerk ist vorteilhaft, der Weg ist nicht behindertengerecht, da er zum Teil sehr schmal ist und Wurzelwerk sowie Unebenheiten den Weg erschweren.

Beschreibung:

Unter dem Motto: „Besinn DICH… SEHEN, HÖREN, FÜHLEN“ haben wir, das Projekt-Team des Pfarrgemeinderats der katholischen Kirchengemeinde Hl. Kreuz Horn-Bad Meinberg, in Feldrom einen Besinnungsweg verwirklicht.

Der Weg startet an der katholischen Kirche St. Josef und endet an der evangelischen Kirche (die evangelische Kirchengemeinde hat sich dem Projekt angeschlossen). Von dort aus geht es dann weiter zum Ausgangspunkt. Hier bestehen auch Parkmöglichkeiten.

Dies ist die kürzere Fassung des eigentlichen Besinnungsweges mit dem Titel " Besinn DICH….. SPURENSUCHE".

Wem der eigentliche Weg mit 10 Kilometern zu lang ist, der hat mit diesem Weg die Möglichkeit, ihn um drei Wegpunkte zu verkürzen und kommt so auf ca. 3 Kilometer. Den Wanderer erwarten wunderschöne Ausblicke, die gleichzeitig zum Nachdenken über die Schöpfung und den Glauben anregen sollen. Ziel dieses Weges ist es, an einzelnen Stationen (durch Natur oder Kunst herausgehobenen Punkten) zum Verweilen einzuladen, um sich in der Ruhe der Natur zur Auseinandersetzung mit religiös-spirituellen, aber auch allgemein lebenspraktischen Fragen anregen zu lassen und dabei zu (größerer) innerer Ruhe zu gelangen.

Bei der Wahl der vorgesehenen Stationen ließen wir uns von der besonderen Atmosphäre und charakteristischen ‚Energie‘ der Örtlichkeiten leiten, die auch die Thematik der jeweiligen Station mitbestimmen.

Die Einbettung des Besinnungsweges in eine intakte Kulturlandschaft mit der wunderbaren vielfältigen Natur des Eggegebirges und die Einbeziehung kultureller Schätze der Heimat
- das Feldromer Kreuz, das an vier Steinbildhauer in Feldrom erinnert;
- der Pater-Beda-Gedenkstein, der das Gedenken an den großen Heimatfreund, Förderer des Eggegebirgsvereins und Seelsorger der Gemeinden Feldrom und Kempen Eggepater Dr. Beda Kleinschmidt (OFM), wachhalten soll
verweisen auf weitere Intentionen, die mit der Anlage des Besinnungsweges verbunden sind: Förderung der Wertschätzung der Natur und Förderung der Verbundenheit mit der Heimat und ihrem kulturellen Erbe.

Wegverlauf:

Start ist an der St. Josefs-Kapelle in Feldrom. Wir gehen schräg gegenüber in den Pater-Beda-Weg. Direkt auf der Ecke Feldromer Straße ist der zweite Wegpunkt (100m).

Wir folgen dem Pater-Beda-Weg bis in den Wald. An der ersten Kreuzung gehen wir links. Wenn wir aus dem Wald herauskommen, kommen wir nach einiger Zeit zum dritten Wegpunkt, der Engelskulptur (600m). Wir gehen den Weg weiter. Am Querweg gehen wir links, danach rechts und wieder rechts (Bickelberg) bis zum vierten Wegpunkt, einem Wegkreuz (900m).

Wir folgen dem Bickelberg bis zum Waldrand. Hier gehen wir zweimal links und danach direkt nach rechts. Wenn wir weiter gehen, halten wir uns an der Weggabelung rechts und gehen am Waldrand entlang. Auf diesem Weg treffen wir dann auf den fünften Wegpunkt, der Skulptur Dreiklang (1,4km). Wir folgen dem Weg bis zum Querweg. Hier gehen wir rechts und sofort wieder links, bis wir erneut auf einen Querweg stoßen. Hier am Waldrand ist der neunte Wegpunkt, die als Hand gestaltete Bank (1,9km). Weiter geht es nach links bis zur Wegkreuzung. Hier biegen wir rechts in den Holländer Weg ein. Am Querweg (Schnatweg) ist der zehnte Wegpunkt, ein alter Grabstein (2,3km).

Wir gehen links in den Schnatweg, an der Wegegabelung nach rechts in den Bleichweg bis zur Hauptstraße (Altenbekener Straße). Hier gehen wir rechts und danach die erste Straße links (Heinrich-Schacht-Weg) bis zur evangelischen Kirche Veldrom, dem elften Wegpunkt (3,1km).

Von hier geht es zurück zur Hauptstraße, der wir nach rechts bis zum Ausgangspunkt folgen (3,7km).

Autor/-in: Mathilde Schäfers

Der Besinnungsweg soll einladen, Antworten auf Fragen der sozialen Gemeinschaft und der eigenen Persönlichkeit zu finden. Landschaft und lebendige Natur sollen auf besondere Weise die Wanderer, die sich auf den Weg machen, ansprechen.

Katholische Kirche St. Josef in Feldrom Von guten Mächten wunderbar geborgen

In St. Josef Kapelle Feldrom wird nach der Renovierung seit Pfingsten 2017 wieder Gottesdienst gefeiert. Die Pflastersteine wurden durch fleißige, ehrenamtliche Helfer gelegt. Am 9. September 1906 fand die feierliche Einsegnung der St. Josef Kapelle durch den Pfarrer von Beeck aus Sandebeck statt. Von 1910 an wurde die Gemeinde Kempenfeldrom von den Franziskanerpatern in Paderborn betreut. Im Jahre 1925 übernahm Pater Beda Kleinschmidt (OFM) den Gottesdienst in Kempenfeldrom. Bis hin zu seinem Tod 1932 war er seelsorgerisch tätig. Am Patronatsfest 1938 wurde erstmalig eine Erstkommunion für die Kinder aus Kempen und Feldrom gefeiert.

Der Dreiklang ist ein Ganzes ...

Dreiklang, drei unterschiedliche Materiealien bilden ein Ganzes. Selbst Hoffmann von Fallersleben hat einen Dreiklang in der Deutschland Hymne verfasst „Einigkeit und Recht und Freiheit“ Drei unterschiedliche Materialien – anorganischer Stein, organisches Eichenholz und künstlicher Edelstahl – sind hier zu einem neuen Ganzen zusammengefügt. Die Natursteine wurden von einem Steinmetz aus Horn angefertigt und alle drei Elemente durch fleißige Hände im Juli 2019 zusammengefügt.

Altes Grabkreuz Welche Wege der Mensch auch geht, er hinterlässt Spuren

Kreuz „Wald und Flur“ Das Kreuz mit der Aufschrift  „Gott schütze Wald und Flur“. Auch wir Menschen sind aufgefordert Wald und Flur zu schützen. Das Kreuz symbolisiert im Christentum die Beziehung zwischen Gott und den Menschen.  Am Karfreitag ist dieses Kreuz eine Station beim Kreuzweg. Dieses Kreuz war ein Grabkreuz. Der Heimatverein hat die Steinplatte mit der Aufschrift „Gott schütze Wald und Flur“ versehen. Es ist ein hervorragender Stein, der mit einem Lateinischen Kreuz versehen ist. Der Steinmetz hat dieses Kreuz in Form eines hölzernen Kreuzes mit Astwerk erstellt.

Die evangelisch-reformierte Kirche in Veldrom Zeichen der Lebendigkeit, der Freude und des Glaubens. Zeichen der Zusammengehörigkeit und der Gemeinschaft.

Ev. Kirche Veldrom, die 3 Stahlglocken läute um 7.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr. Die evangelisch-reformierte Kirche in Veldrom wurde 1965 errichtet. In unserem Logo aus dem Jahr 2001 finden sich die Wellen des Silberbachs. Der Bach durchfließt die Ortsteile, die zu unserer Gemeinde gehören: Kempenfeldrom und Veldrom, Leopoldstal und Heesten. Inmitten von allem, was Menschen an diesem Ort beschäftigt, wollen wir einstehen für die christliche Botschaft.