Kreuzweg Lürbke
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Kreuzweg LürbkeEin Rundweg mit außergewöhnlichen Kreuzwegdarstellungen

Kreuzweg Lürbke

Alle Wegpunkte

Start: Lürbker Str. 42, 58708 Menden

Ziel: St. Hubertus-Kapelle Lürbke, Lürbker Str. 58708 Menden

Empfohlen für: Zu FußFahrradBarrierefrei

Länge: 3,5 km (Rundweg)

Dauer (Zu Fuß): Ca. 60 Minuten zu Fuß (ohne Halt an den Stationen)

Schwierigkeitsgrad: Nur leichte, kurze Steigungen
auch mit Turnschuhen geeignet
bis auf einen kurzen Abschnitt sind alle Wege asphaltiert

Beschreibung:

Der kleine Ort Lürbke, mit seinen gerade mal ca. 100 Einwohnern, ist vielen als Köhlerdorf bekannt. Seit ungefähr einem Jahr kommt die Bezeichnung "Kreuzwegdorf" hinzu. Eine Interessengemeinschaft aus 12 Familien, der Schützenbruderschaft St. Hubertus Lürbke und dem Kirchenvorstand Lendringsen schuf diesen beeindruckenden Kreuzweg.

Bei der Darstellung des Leidensweges Christi hat sich die Interessengemeinschaft für eine Arbeit des Bildhauers Herbert Holzheirner aus der Bayerischen Rhön entschieden. Der aus Langenleiten stammende Künstler schuf 30 mal 40 Zentimeter große Tafeln mit kleinen Fenstern in unterschiedlicher Anordnung. In diese Fenster sind Figuren eingearbeitet, die in der jeweiligen biblischen Szene eine wichtige Rolle spielen.

Der geschaffene Kreuzweg besticht durch seine außergewöhnliche, deutliche und nachdenklich stimmende Gestaltung. Der Betrachter wird unwillkürlich angesprochen und findet alsbald seine eigene Rolle in dem Geschehen auf dem letzen Weg Jesu.

Wegverlauf:

Neben der St. Hubertus-Kapelle an der Lürbker Str. befindet sich eine Landkarte mit entsprechenden Hinweisen.

Autor/-in: Josef Schulte

Ein Kreuzweg, wie in vielen anderen Kirchen und Orten, war weder in der Hubertuskapelle Lürbke noch im gesamten Dorf vorhanden. Dies haben einige Bewohner zum Anlass genommen, sich mit der Errichtung eines Kreuzweges in persönlicher Eigenleistung zu beschäftigen. Der Gedanke wurde schnell umgesetzt und am 26.06.2016 konnten Dechant Jürgen Senkbeil und unser langjährige Pastor Rupert Bechheim die 14 Stationen feierlich einweihen. Seit der Fertigstellung wird der Kreuzweg von vielen Gruppen, Vereinen, Schulklassen und Einzelpersonen begangen.
Durch die gelungene Darstellung des Leidensweges Christi kann der Betrachter sehr schnell erkennen, um welche Station es sich handelt und es wird ihm bewusst: Es geht auch um mich.