Lebenslinien
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LebenslinienWege zur Mitte

Lebenslinien

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Start: Kapelle Hillige Seele, Kapellenweg, 33178 Borchen-Dörenhagen

Ziel: Kapelle Hillige Seele, Kapellenweg, 33178 Borchen-Dörenhagen

Empfohlen für: Zu Fuß

Länge: 13 km (Rundweg)

Dauer (Zu Fuß): 3,5 Stunden reine Gehzeit

Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Teilweise schmale, etwas matschige und unebene Pfade. Trittsicherheit daher erforderlich und entsprechende Wanderschuhe mit Profil empfohlen.

Beschreibung:

Seit ich in Paderborn lebe ist die Kapelle Hillige Seele ein Kraft- und Ruheort für mich geworden. Nach meinen Pilgerreisen auf den Camion Portuges und Camion Frances konnte ich dort immer wieder an die besonderen Erfahrungen und Erlebnisse meiner Reisen anknüpfen. In Stiller Meditation in der Kapelle aber auch bei zahlreichen Wanderungen.

Die Gegend rund um die Kapelle, die Paderborner Hochebene, der Haxtergrund und das Schloss Hamborn ist ein wundervolles und abwechslungsreiches Wandergebiet, das sich perfekt für eine Pilgertour anbietet. Sehr alte Wege kreuzen dieses Gebiet, auch ein Teilstück des Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Auch der „Alte Pilgerweg“ verläuft in dieser schönen Gegend. Die Landschaft, die spirituellen Orte, die kleinen Naturwunder haben mich daher inspiriert einen weiteren Pilgerweg dort zu entwickeln.

Der Rundweg über die Paderborner Hochebene geht von der „Kapelle Hillige Seele“, über die „Marienstatue am Kreuz“ im Haxtergrund weiter nach Kirchborchen zu „Vodes Mühle“. Dort befindet sich das kleine Naturwunder „Vodes Kolk“, dem Quelltopf des Bachs Biske. Von dort geht es durch das Ellerbachtal zum „Schloss Hamborn“ und wieder zurück zur „Kapelle Hillige Seele“. Ein abwechslungsreicher Weg entlang pastoraler Orte und kleiner Naturwunder. Schöne Feldwege mit weiten Blicken wechseln sich mit schmalen verwachsenen Pfaden, durch Wald und Flur ab.

Ich habe diesem Pilgerweg den Namen „Lebenslinien – Wege zur Mitte“ gegeben.  Begleitet wird der Weg mit Impulsen zu den Themen: Aufbrechen, Den Weg gehen, Den Augenblick erleben, Die Stille hören, Zur Mitte finden und Heimkehren. Es soll eine Möglichkeit sein, seine persönliche Lebenslinie seinen Camino des Lebens in schöner Natur und frischer Luft zu reflektieren und vielleicht etwas anzureichern

Wegverlauf:

Der Weg startet in der " Kapelle Hillige Seele“. Sie verlassen die Kapelle und gehen an der Straße rechts bis zum Karlsplatz und dort rechts weiter über die asphaltierte Straße Richtung Haxtergrund. Nach ca. 500 Metern verlassen Sie die asphaltierte Straße und folgen dem Waldweg geradeaus. Im Tal angekommen biegen Sie links ab und folgen der asphaltierten Straße bis zur „Marienstatue am Stern“. Sie folgen der Straße links ins Tal Richtung Schloss Hamborn. In der ersten kurve vor einem kleinen Wäldchen folgen Sie dem Feldweg der rechts bergauf geht. Diesem Weg folgen Sie ein ganzes Stück immer weiter geradeaus bis Sie den Querweg erreichen. Sie überqueren diesen und folgen weiter dem gegenüberliegenden Feldweg. Nach ca. 500 Metern öffnet sich links der „Blick ins Sauerland und nach Kirchborchen“. Folgen Sie dem Feldweg weiter geradeaus bis zur nächsten Kreuzung und biegen Sie dort links auf den Hugo Koch Weg ein. Folgen Sie dem Weg talwärts Richtung Kirchborgen bis zum Mühlenweg. Dort biegen Sie links ab. Sie erreichen dann „Vodes Mühle“.

ACHTUNG: Das Gelände ist in privaten Besitz. Der Inhaber Herr Korbach duldet den Besuch des Geländes, weist aber darauf hin, dass das Betreten des Geländes auf eigene Gefahr geschieht. Bei starkem Wind sollten Sie den Gang zum Kolk meiden, da dort viele alte und brüchige Bäume den Weg säumen!

Sie überqueren den Hof und laufen linker Hand auf „Vodes Mühle“ zu. Vor der Mühle folgen Sie linkerhand dem Weg entlang des Bachlaufs. Am Ende des Weges liegt „Vodes Kolk“, der Quelltopf des Bachs Biske. Von dort gehen Sie den Weg zurück zur Mühle und verlassen das Gelände wieder auf dem gleichen Weg über den Sie gekommen sind. Sie biegen an der Kreuzung rechts ab auf den Hugo Koch Weg und folgend ihm Orts auswärts. Nach ca. 300 Metern folgen Sie rechts dem Feldweg.

Dieser Weg ist teilweise  uneben und matschig, und erfordert daher Trittsicherheit und festes Schuhwerk.

Sie folgen dem Weg ca. 500 Meter bis er auf ein Gatter zuläuft. Dort folgen Sie links dem schmalen Pfad in ein ausgetrocknetes Flussbett. Nach weiteren ca. 500 Metern stoßen Sie auf eine asphaltierte Straße der Sie nach links folgen. Rechter Hand liegt ein kleiner Rastplatz der um den „Hubertus Stein“ angeordnet ist. Sie folgen weiter der Straße die sich durchs Ellerbachtal schlängelt. Nach ca. 400 Metern verlassen Sie die asphaltierte Straße und folgen rechts dem Feldweg der hinter einer Schranke den Berg hinauf führt. Sie folgen dem Weg bis auf die Mitte vom Staudamm des Hochwasserrückhalte Beckens. Dort gehen Sie rechts durch das Gatter die Stufen hinab und folgen dann weiter der asphaltierten Straße durch das Ellerbachtal. Dort, wo die asphaltierte Straße nach rechts abbiegt, folgen Sie links dem schmalen steil ansteigenden Pfad der direkt hinter einer grünen Sitzbank in den Wald führt.

Dieser Weg kann auf den ersten Metern etwas matschig sein und erfordert Trittsicherheit und festes Schuhwerk.

Der Weg schlängelt sich den Berg hinauf und mündet auf einen breiteren Waldweg. Diesen überqueren Sie geradeaus und folgen dann direkt rechts wieder einem schmalen Pfad in den Wald der den Hügel hinunter führt. Auf der Straße angekommen folgen Sie dieser links. Sie erreichen nach ein paar Metern eine kleine Siedlung und folgenden nach dem ersten Haus dem Weg rechts. Sie passieren  INEKEs Lädchen und folgen am Ende der Häuserreihe rechts dem Weg ins Tal. Nach einer kleinen Brücke über den Ellerbach folgen Sie dem nach rechts aufsteigenden Weg/Treppen hinauf zu Schloss Hamborn. Oben angekommen biegen Sie vor dem gegenüberliegenden Haus links ab Richtung Cafe Alte Schule. Das Cafe bietet sich sehr gut für eine Pause und Stärkung an. Oben an der Straße angekommen biegen Sie links ab. Am Ende des Gebäudes in dem sich das Cafe ist, finden Sie links an der Kopfseite des Gebäudes das „Bild vom Erzengel Michael“. Sie folgen der Straße weiter durch den Wald und biegen nach ca. 150 Metern rechts ab auf den Binderweg. Dem Weg folgen Sie bis zum Hofgut Schloss Hamborn und halten sich dann links. Der Straße folgen Sie weiter bis zur nächsten Querstraße. Dort folgen Sie dem gegenüberliegenden Feldweg. Sie erreichen nach ca. 300 Metern ein Waldgebiet das linkerhand liegt. Sie gehen ca. 100 Meter weiter geradeaus und folgen dann rechts dem Weg entlang der Baumreihe. Sie treffen nach ca. 600 Metern auf den Kapellenweg und biegen links ab. Nach weiteren ca. 600 Metern erreichen Sie wieder den Karlsplatz und folgen der asphaltieren Straße bis Kapelle Hillige Seele, dem Start und Endpunkt des Weges.

Autor/-in: Michael Laukötter

Im Rahmen meiner Pilgerführer Ausbildung habe ich die Plattform orte-verbinden kennengelernt. Es ist mir daher eine Freude diese Plattform auch mit einem Pilgerweg anzureichern. Durch verschiedene Wege die ich schon gegangen bin habe ich Orte, die ich dachte zu kennen, aus einer ganz neu Perspektive erleben können. Ich hoffe, dass sich mit dem Pilgerweg „Lebenlinien – Wege zur Mitte“, dem ein oder anderen Pilger auch neue Perspektiven in vermeintlich bekannten eröffnen.  Gerne biete ich mich als Pilgerführer für diesen Weg an. Sprechen Sie mich einfach an: 0176 19780030

Kapelle Hillige Seele

Altarraum zu Erntedank Die Kapelle war wohl schon im frühen Mittelalter ein Wallfahrtsort für die Kreuzverehrung. Seit der Zeit der Kreuzfahrer soll sich hier ein Kreuzpartikel befunden haben. Der Vorgängerbau war vermutlich eine Holzkapelle.

Marienstatue Madonna am Stern

Marienstatue am Stern Die Marienstatue am Stern wurde am 18. August 1882 von Freiherr Carl von Droste-Hülshoff und seiner Gattin Pierrine von Droste Hülshoff errichtet. Anlass der Errichtung war die Wegebefestigung der Eggeringhauser Chaussee, die von Borchen über die heutige Kreuzricke und den Hamborner Grenzweg führte und dann über den Stern durchs Tal nach Eggeringhausen.

Vodes Mühle Vodes Kolk

Türkisblauer Quelltopf Eine im Jahr 1487 errichtete Mahlmühle die durch die Wasserkraft des am Grundstück vorbeiführenden Bachs Biske angetrieben wurden. Ein altes Wasserrad erinnert an die Vergangenheit der Mahlmühle. Der dazugehörige Hof ist zu einem schönen Ferienhaus umgebaut worden und kann gemietet werden.

Hubertusstein

Hubertusstein Kleiner Rastplatz mit einigen Sitzbänken der zum Verweilen und Rasten einlädt.

Schloss Hamborn Cafe „Alte Schule“

Blick auf Schloss Hamborn Die Siedlung Schloss Hamborn entstand Mitte des 19. Jahrhunderts. Mittelpunkt und Namensgeber ist das in Weserrenaissance gestaltete Schloss Hamborn. Dies wurde in mehreren Bauabschnitten ab 1850 errichtet.