So ein Kreuz!
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So ein Kreuz!Ein Fußweg mit spirituellen Impulsen in Westenholz

So ein Kreuz!

Alle Wegpunkte

Start: Kath. Kirche St. Josef Westenholz Westenholzer Str. 97; 33129 Delbrück

Ziel: Kath. Kirche St. Josef Westenholz Westenholzer Str. 97; 33129 Delbrück

Empfohlen für: Zu Fuß

Länge: 3,5 Kilometer

Dauer (Zu Fuß): 1 Stunde Gehzeit

Schwierigkeitsgrad: leicht

Beschreibung:

Sie sind Zeugen des Glaubens und der Geschichte. Sie sind Ausdruck von Hoffnung, Trost, Dankbarkeit und Gottvertrauen. Und sie sind Fixpunkte in unserer Kulturlandschaft: Kreuze am Wegesrand.
Es gibt Bildstöcke, Gedenkkreuze, Flur- und Wegekreuze, Heiligenhäuschen, Grotten, Sühnekreuze, Votivkreuze, Wetterkreuze und kleine Kapellen. Viele Kreuze in Westenholz stammen aus der Hand von Clara Pähler vor der Holte.
Das Entstehungsalter sowie der Entstehungsgrund, aber auch die Vielfältigkeit der Gestaltung lädt uns ein, die Kreuze am Wegesrand genau zu betrachten.
Gibt es Unterschiede oder Ähnlichkeiten?
Fest steht: Das Gesehene wirft manchmal Fragen auf.
Das ist eine willkommene Aufforderung an uns alle, ob gläubig oder nicht, zum bewussten Verweilen, Einkehren und Nachdenken – und zum Beten.
Dazu laden wir Sie auf diesem Spaziergang mit seinen Kreuz-Stationen herzlich ein.
Ihr Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof

Wegverlauf:

Wir starten an der Kirche und gehen dann recht von der Volksbank ca. 100 m in die Grubebachstraße. Dort befindet sich auf der linken Seite der Bildstock Brakenschnieder (2) mit dem Heiligen Antonius. Ca. 50 m dem Straßenverlauf folgen, dann befindet sich auf der linken Seite das Kreuz Hof Berkemeier (3). Im Anschluss geht es ca. 25 m zurück links in den Biekedamm. Nach ca. 300 m befindet sich vor dem Ortsausgangschild auf der linken Seite der Bildstock Schalk-Henke (4). Auf der Straße bleibend, folgen wir dem Biekedamm an der nächsten Kreuzung nach rechts bis er nach ca. 800 m auf eine T – Kreuzung trifft. An dieser biegen wir rechts in die Straße „im Kuhlen“ ab. Wir folgen dieser Straße ca. 100 m bis zur Abzweigung und nehme diese links. Dann (5) befindet sich nach ca. 15 m zur linken Hand das große Kreuz Meiwes-Hansmeier. Wir folgen dem Kuhlen in dieser Richtung. Nach ungefähr 450 m sehen wir auf der linken Seite den Bildstock Austermeier-Burg (6) unter ein paar Bäumen. Wir gehen dann den Weg zu Ende bis zur Hauptstraße, biegen rechts ab und überqueren sofort die Hauptstraße. Dort stehen wir vor der imposanten Grotte Schormann (7). Anschließend gehen wir auf dem gegenüberliegenden Rad- und Fußweg zurück in Richtung Westenholz.

Von der Grotte Schormann aus gesehen gehen wir nach links. Nach ca. 200 m treffen wir auf rechten Seite auf die Kapelle Leutkirch (8) und ca. 75 m weiter auf das Kreuz Fullhorst (Schalk) (9). Von dort aus können wir unseren Start und Endpunkt, die Kirche St. Josef der Hauptstraße folgend sehen.

Autor/-in: Karin Morfeld und Christof Stracke

Wir möchten Menschen in und außerhalb der Coronazeit eine Möglichkeit bieten sich mit religiösen Themen auseinanderzusetzen.

Westenholzer Pfarrkirche St. Joseph

Katholische Kirche St. Josef in Westenholz Wir starten an der Pfarrkirche in Westenholz, 1902 im neugotischen Stil errichtet. Zwei Vorgängerbauten hatten eher die Größe einer Kapelle. Sehenswert sind die Altäre und die Beichtstühle, die teilweise nach Entwürfen der sogenannten Wiedenbrücker Schule gefertigt wurden. Auch die Pieta im Turmbau ist einen Besuch wert. Diese stammt noch aus der Zeit des ersten Kirchenbaus.

Kreuz Hof Berkemeier

Hof Berkemeier: Jesus am Kreuz Der Hof Berkemeier feierte im Jahre 2020 sein 300-jähriges Bestehen. Die Eichen vor der Deele stammen noch aus dieser Zeit. Das Hofkreuz wurde aus Dankbarkeit erstellt: In Westenholz herrschte eine schwere Tierseuche. Das Ehepaar Lorenz und Anna Angela Berkemeier gelobte, ein Kreuz aufzustellen, wenn die Hofstätte verschont bliebe. Dies geschah schließlich im Jahre 1890.

Bildstock Schalk-Henke Darstellung der Muttergottes mit dem Kind

Maria mit dem Jesuskind Die Mutter von Josef Schalk gab Anfang der 1980er Jahre Clara Pähler v. d. Holte den Auftrag, einen neuen Bildstock zu errichten. Das alte Heiligenhäuschen war baufällig geworden und stand zudem auf der gegenüberliegenden Seite des Hofes. Der neue Standort ist nun zur Hofstelle gerichtet.

Kreuz Meiwes-Hansmeier

Kreuz der Liebe Das Kreuz aus Anröchter Stein gestaltete Clara Pähler v. d. Holte im Jahre 1975. Der Errichter Joseph Hansmeier hatte eine starke Bindung zur Kuhlenwallfahrt, die seit vielen Jahren vom Kuhlen zum Kreuz nach Delbrück geht. Von daher kommt das Motiv des Kreuzes. 

Bildstock Austermeier-Burg Schutzmantelmadonna

Die Schutzmantelmadonna Diesen Bildstock ziert das Motiv der Schutzmantelmadonna. Auf ihre Fürsprache hin sollen Haus und Hof durch Gottes Beistand beschützt sein. Sie wurde nach einem Entwurf vom Architekten J. Meierfrankenfeld errichtet. Die Einfassung ist aus Anröchter Stein. In ihrem Mantel sieht man Szenen aus dem Hofalltag. Hierin zeigt sich die Hoffnung und die Überzeugung, dass Gott auch in den kleinen und großen Dingen des Alltags wirken kann.

Grotte Schormann Agatha-Grotte

Die heilige Agatha Der Hof wurde unter dem Schutzschirm der heiligen Agatha erbaut. Im Torbogen von 1731 steht: »Heilige Agatha durch Gottes Hand, beschütze uns vor Mord, Krieg und Brand.« Daher stammt das Motiv für die Grotte. 

Kapelle Leutkirch Kapelle der Familie Neukirch

Die Kapelle Leutkirch Die Kapelle wurde um das Jahr 1789 erbaut. Sie ist eine der vier Segnungsstationen bei der Sakramentsprozession. Familie Heinrich Neukirch erwarb die Kapelle beim Verkauf der benachbarten Hofstätte Lakmann, zu der sie einst gehörte.Die Kapelle steht sinnbildlich für den Segen.

Kreuz Fulhorst (Schalk)

Das Kreuz erinnert an Tod und Auferstehung Zur Ehre Gottes ließen die Brüder Heinrich und Martin Schalk 1903 dieses Kreuz errichten. »Im Kreuz ist Heil.«, steht auf dessen Sockel.