Von Kloster zu Kloster
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Von Kloster zu KlosterSpiritueller Wanderweg vom Bergkloster Bestwig zur Abtei Königsmünster

Von Kloster zu Kloster

Alle Wegpunkte

Start: Bergkloster Bestwig Bergkloster 1, 59909 Bestwig

Ziel: Abtei Königsmünster Klosterberg 11, 59872 Meschede

Empfohlen für: Zu Fuß

Länge: 17 km

Dauer (Zu Fuß): 5 Stunden

Schwierigkeitsgrad: teilweise unbefestigte Wege und steile An- und Abstiege; nur mit Wanderschuhen zu gehen.

Beschreibung:

Die Idee für den Wanderweg "Von Kloster zu Kloster" entstand 2012. Das Bergkloster Bestwig und die Benediktinerabtei Königsmünster liegen gut 15 Kilometer Fußweg weit auseinander. Das ist genau die richtige Distanz für eine Tagesetappe.
Pilgern hat im Christentum eine lange Tradition. Stundenwege und spirituelle Wanderwege gibt es seit dem Mittelalter. in jüngster Zeit sind vor allem thematische Wege wieder gefragt.
Daher haben sich die beiden Ordensgemeinschaften überlegt, einen Weg vom einen Kloster zum anderen zu gestalten. So sind zwei Wege entstanden, die Nordroute und die Südroute. Oder der hinweg und der Rückweg. In beiden Klöstern besteht die Möglichkeit zu übernachten. Daher ist es möglich, beide Wege zu gehen und so wieder zum Startort zurückzukehren.

Die Beschreibung des Weges von der Abtei Königsmünster zum Bergkloster Bestwig finden Sie hier.

Wenn Sie in Meschede ankommen und dort im Kloster übernachten wollen, melden Sie sich bitte vorher an.

Abtei Königsmünster
Klosterberg 11
59872 Meschede

Telefon Zentrale:  0291 2995-0
Gastbereich: 0291 2995-210
Abteigaststätte: 0291 2995-139

 

 

 E-Mail: gastbereich@koenigsmuenster.de
www.koenigsmuenster.de
https://www.koenigsmuenster.de/gaeste-angebote

Wegverlauf:

Aus dem Haupteingang des Bergklosters gehen wir rechts abwärts und sofort nach links durch das Tor (auch Fußweg zum Bahnhof). Kurz hinter dem Tor biegen wir rechts ab und gehen ca. 200 m immer geradeaus abwärts bis zur Hauptstraße (B7). Hier nach links gehen und auf der linken Straßenseite bleiben. Es geht über zwei Ampelanlagen in Richtung Meschede. Ca. 80 m nach der 2. Ampel links aufwärts in die Antoniusstraße abbiegen (s. auch Einbahnstraßen-Verbotsschilder u. Wanderweg B6). An der Christkönigkirche geradeaus halten und ca. 100 m danach links in die Straße Hegeners Feld (Sackgasse) gehen. Am Haus Nr. 7 biegt die Straße nach rechts ab und stößt dann auf die Heinrich-Heine-Str., der wir nach links folgen. Am Ende der Straße nach rechts aufwärts gehen (Zufahrt Gewerbegebiet) und nach ca. 100 m, vor der Fa. Arconic (früher Tital, blauer Zaun) links die Straße Kellhöhle ansteigen. Nach ca. 100 m kommen wir ans rot-weiße Kurvenwarnschild.
(Wegpunkt 1) 

An diesem Schild nach links und nach weiteren 50 m rechts den Forstwirtschaftsweg steil hinauf gehen. Nach ca. 200 m biegen wir nach links ab, verlassen die Weihnachtsbaum-Kulturen und gehen den Waldweg hinauf, dem wir nach weiteren ca. 250 m durch die scharfe Rechtskurve weiter aufwärts folgen. 

Nach weiteren ca. 500 m, mitten in den Weihnachtsbaum-Kulturen scharf links abbiegen und weiter geradeaus ansteigen. Nach einer Rechtskurve liegt rechts die Hütte „Keilerklause“. Gleich danach geradeaus weitergehen auf den vergrasten Waldweg und nach ca. 40 m rechts halten auf den Forstwirtschaftsweg (auch Wanderzeichen B im Kreis; im Folgenden nur als (B) bezeichnet). Nach ca. 100 m rechts auf dem erdigen Waldweg weitergehen und (B) folgen. (Wegpunkt 2) 

Nach ca. 350 m links auf den Waldweg  leicht ansteigend einbiegen, (B) folgen und im weiteren Verlauf immer geradeaus durch die Weihnachtsbaum-Kulturen hinab. Nach ca. 700 m biegen wir rechts  ab und folgen weiter (B). Nach ca. 90 m verlassen wir dem Forstwirtschaftsweg und es geht links abwärts auf einen Waldweg in den Buchenwald (B). Bald liegt links die Veleda-Höhle. (Wegpunkt 3) 

Unterhalb der Höhle geht es auf dem erdig vergrasten Weg weiter geradeaus steil abwärts (B), bis wir die Zufahrt zur Hauptstraße erreichen. Direkt vor der Zufahrt biegen wir rechts ab und sofort wieder links auf einen Pfad (B). Der Pfad läuft parallel unterhalb der Hauptstraße, an die wir nach ca. 100 m gelangen. Hier steigen wir rechts steil den Waldweg (B) vorn hinauf. Nach ca. 300 m erreichen wir einen Forstwirtschaftsweg, auf den wir scharf links abbiegen. Kurz danach überqueren wir die Hauptstraße und steigen auf dem Land- und Forstwirtschaftsweg gegenüber an. Nach wenigen Metern, an der Kapelle, zweigen wir links auf den steil ansteigenden Waldweg ab, der im weiteren Verlauf in einen erdigen Grasweg übergeht. Achtung! Die kommende Abbiegung ist leicht zu übersehen: Nach ca. 500 m, am Ende des leichten Ansteigs und ca. 100 m vor der querenden Hochspannungsleitung, geht es steil rechts durch eine Lücke in der Fichtenschonung hinab (ist kaum als Pfad zu erkennen). Nach ca. 50 m Abstieg erreichen wir wieder einen Waldweg, auf den wir nach links gehen. Im weiteren Verlauf ist an der rechten Wegseite das Fundament eines demontierten Strommastes zu erkennen. (Wegpunkt 4) 

Dann geht der Waldweg in einen befestigten Forstwirtschaftsweg über, auf dem wir immer geradeaus bleiben. (Wegpunkt 5) 

Am Ortsanfang von Wehrstapel biegen wir scharf rechts auf die Straße abwärts ein und nehmen nach ca. 100 m die Straße links (vor dem Haus Nr. 49). Nach der abschüssigen Rechtskurve, direkt hinter dem Carport von Haus Nr. 30, biegen wir links in den schmalen Fußweg (mit grünem Eisengeländer) ein. Bald erreichen wir die Hauptstraße und gehen rechts ein Stück Richtung Brilon, queren die Straße über die nahe Mittelinsel und biegen dann hinter der Bushaltestelle links in die Straße Am Bahnhof in Richtung Eversberg ein. Dort liegt der Bahnübergang. (Wegpunkt 6) 

Dann folgen die Brücke über die Ruhr, kurz danach die Kunstskulptur „Kantenköppe“ auf der linken Straßenseite. (Wegpunkt 7) 

Wir gehen auf der anderen (rechten) Straßenseite weiter (Vorsicht bei der Überquerung, da unübersichtliche Kurve!). Nach ca. 100 m, direkt hinter dem Ortsausgangsschild, biegen wir rechts und dann sofort links auf den ansteigenden asphaltierten Weg, der mit dem Wanderzeichen M (im Kreis) gekennzeichnet ist. Nach der Linkskurve geradeaus halten. Ca. 30 m vor der Autobahnbrücke geht es links ab (rechts steht ein gelbes Gasleitungsschild) und nach ca. 50 m links abwärts in den Grasweg. Bald erreichen wir wieder die Hauptstraße, die wir überqueren (Vorsicht: unübersichtliche Kurve!). Es geht rechts auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg abwärts weiter, vorbei an der Bank mit dem Blick ins Tal. (Wegpunkt 8) 

Nach ca. 300 m, am Ende des Gefälles, zweigen wir rechts auf die ansteigende Straße ab, und nach weiteren ca. 350 m, kurz vor der Autobahnbrücke biegen wir scharf links auf den asphaltierten, ansteigenden Wirtschaftsweg ab. Im weiteren Verlauf führt der Weg mit Windungen am Hang entlang und nach ca. 2,5 km, kurz vor den ersten Häusern Meschedes, hinter dem Schild „30-Zone“, liegt rechts die Hünenburg (Wallburg), deren massiger Erdwall am Berg hinauf gut erkennbar ist. Wir überqueren halb rechts den asphaltierten Weg und gehen über den Fußweg durch die Einkerbung des Walles in die Burg hinein. Tafeln erläutern die Anlage und deren Geschichte. (Wegpunkt 9) 

Wir gehen den Weg zurück. Wenige Meter nach der Walldurchquerung biegen wir rechts auf den Fußweg ab, den Hang hinauf. Bald erreichen wir einen Grillplatz und die zugehörige Hütte. Davor gehen wir rechts durch den Wall (Schranke) und biegen links ab auf den asphaltierten Wirtschaftsweg, der sich im weiteren Verlauf am Hang längs der ersten Häuser von Meschede schlängelt. Nach ca. einem Kilometer erreichen wir eine Vorfahrtstraße (links steht ein Strom-Umspannhäuschen) und gehen sie geradeaus hinab. Nach ca. 400 m, in einer abschüssigen Linkskurve, vor dem Haus Nr. 9, scharf rechts abwärts in den Walkenmühlenweg abzweigen und nach der Linkskurve, nach ca. 25 Metern am Bach rechts über die Fußgängerbrücke und den anschließenden Parkplatz gehen. Am Ende der Zufahrt, vor dem VW-Ausstellungsgelände, biegen wir links ab zur nahen Ampelanlage und gehen dort links die Bundesstraße hinab. An der nächsten Ampel überqueren wir die Bundesstraße und gehen ca. 20 m die Pulverturmstraße hinauf. Dann rechts in die Straße Am Hohlweg einbiegen und geradeaus die Klostertreppe hinaufsteigen. An deren Ende erreichen wir den Platz vor der Abteikirche. Rechts liegt die OASE mit dem Gastbüro. Die Klosterpforte befindet sich im weißen Hauptgebäude schräg gegenüber (überdachter Treppenaufgang).

Bergkloster Bestwig Startpunkt

Das Bergkloster Bestwig wurde in den Jahren 1969 bis 1973 gebaut. Es diente den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel als neues Generalat ihrer Ordensgemeinschaft. Das befand sich vorher in Heiligenstadt in Thüringen.

Spannung zwischen Tradition und Ökologie Weihnachtsbaum Monokulturen

In den verschiedenen Ortsteilen von Bestwig wachsen rund eine Million Weihnachtsbäume. Damit ist der Anbau ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Für viele Menschen gehört ein Tannenbaum unverzichtbar zu Weihnachten – und der soll möglichst billig sein. Für billige Bäume jedoch zahlen wir zwangsweise auch einen ökologischen Preis.

Ausblick vom Ostenberg

Berge sind eine Welt der Beständigkeit und der Unveränderlichkeit. Da wird nicht laufend umgebaut, ummöbliert und umgeräumt. Ein Hauch Ewigkeit weht uns an. Viele Menschen fühlen sich auf dem Berg „dem Himmel näher".

Veleda-Höhle

Südlich von Velmede befindet sich eines der ältesten Kulturdenkmäler des Sauerlandes, die „Veleda-Höhle".

Lange, steinige Wege

Erinnerung an die 25-jährige Wanderschaft der heiligen Maria Magdalena Postel Sie ist sie gegangen – die langen, steinigen Wege… 25 Jahre lang unterwegs ohne Heimat,

Eisenbahnüberquerung in Wehrstapel

Wir leben in einer bewegten Zeit. Mobilität wird großgeschrieben in unserer Gesellschaft. Sie gilt als Voraussetzung für beruflichen Erfolg, blühendes Geschäft und Spaß in der Freizeit.

Sauerländer Kantenköppe

„Es hat schon etwas von Eingeborenenkunst", erklärte Kunst-pädagoge und Professor Dr. Carl-Peter Buschkühle bei der Eröffnung des Skulpturenparks 2010. Die Skulpturen sind von fünf BildhauerInnen der Villa KünstlerBunt aus Eichenbalken alter Sauerländer Fachwerkhäuser gearbeitet. Realisiert wurden die Arbeiten mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW.

Ruhe

Soeben ist Ruhe eingekehrt: „Guten Tag, Ruhe! Schön, dass du da bist! Setz dich!

Die Hünenburg bei Meschede

Die Hünenburg stammt aus der Zeit zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert. Sie verfügte über zwei Wallgräben, die heute noch erkennbar und durch einen Rundwanderweg erschlos-sen sind. Sie muss massive Mauern gehabt haben, verfügte über fünf Tore, eine Zisterne und einen Turm.

Abtei Königsmünster

Die Abtei Königsmünster wurde im Jahre 1928 von der Erzabtei St. Ottilien bei München gegründet. Erste Aufgabe war damals die Übernahme der städtischen Rektoratschule, heute das Gymnasium der Benediktiner.