Abtei-Blick

Abtei-Blick

Abtei-Blick

Alle Wegpunkte

Start: Abtei Marienmünster, Abtei 5, 37696 Marienmünster, Parkplatz Kulturzentrum

Ziel: Abtei Marienmünster, Abtei 5, 37696 Marienmünster, Parkplatz Kulturzentrum

Empfohlen für: Zu FußFahrradBarrierefrei

Länge: 4,5 km (Rundweg)

Dauer (Zu Fuß): gut 1 Stunde reine Gehzeit

Dauer (Fahrrad): 30 Minuten

Schwierigkeitsgrad: Mittel, geteerter Weg, steigt nach ca. 2 km ca. 500 m lang stetig an. Achtung: die Überquerung der B 239 ist gefährlich. Leider gibt es keine barrierefreie Alternative.

Beschreibung:

Der Rundweg um das ehemalige Benediktinerkloster Marienmünster lädt ein, den Weitblick zu genießen, einen Augenblick zu verweilen und, wenn man möchte, einen Rückblick auf das eigene Leben zu halten. Er ist mit seinen 4,5 Kilometern so angelegt, dass auch Kurzentschlossene für eine Stunde eine Pause vom Alltag einlegen können.

Barrierefrei führt der geteerte Weg am Feldrand entlang – immer die Abtei Marienmünster im Blick. Rastmöglichkeiten gibt es bei der Hovekapelle und bei der Ohrentalhütte.

Wegverlauf:

Auf dem Parkplatz Kulturzentrum befindet sich das Kloster-Informationszentrum. Von dort geht der Weg zur Landstraße, die überquert wird, um rechts über den Fahrradweg entlang der B 239 nach 200 m zur Hovekapelle zu kommen.
Weiter auf dem asphaltierten Fahrradweg – entlang der Straße – erreichen Sie den Ortseingang Münsterbrock. Dem Wegweiser Richtung Blomberg nach rechts folgend gehen Sie über die Landstraße zur Ortsmitte. Ein Straßenschild "ungerade 33-55" zeigt nach links. Dem Hinweis folgen Sie bis zur Gabelung auf einer Anhöhe, unmittelbar bei einem Schweinestall. Bitte links halten, vorbei an der Ohrentalhütte gelangt man im Wald an eine Wegkreuzung.
Links geht’s ein kurzes Stück bergauf (A 4). Auf der höchsten Stelle stehen rechts das Piuskreuz und links Kreuzwegstationen. Immer auf dem Weg bleibend geht es nun bergab. Am Ende folgen Sie dem Hinweis "Marienm. Abtei" nach links.
Wenn Sie einen Abstecher zur "Mutter der heiligen Hoffnung" planen, gehen Sie von hier 100 Meter nach rechts bis zur ehemaligen Mergelkuhle und anschließend wieder zurück bis zum Wegweiser "Marienm. Abtei", von dort geradeaus weiter. Der Feldweg endet vor der Bundesstraße.
Achtung: Diese muss geradeaus überquert werden. Das ist gefährlich, da die Autos sehr schnell sind, wenn sie aus der Kurve kommen. Vor der Gaststätte geht es nach rechts weiter über den Fahrradweg.
Es gibt die Möglichkeit, über den Friedhof durch den Haupteingang in die Abteikirche zu gelangen. Dieser Weg ist aber nicht barrierefrei.
Somit folgen Sie weiter dem Radweg neben der Straße, gehen nicht durch die Unterführung, sondern weiter an der Mauer entlang, folgen dem Toiletten-Schild, gehen durch den Mauerdurchbruch bergab. Hier besteht dann die Möglichkeit, durch den Seiteneingang in die Kirche zu gelangen. Aus der Kirche kommend geht es an den Toiletten vorbei ein paar Meter weiter an der Mauer entlang, bis links vor einem Lattenzaun ein kleiner geteerter Pfad auf den Innenhof der Klosteranlage führt. Sie sehen den neu angelegten Klostergarten, das ehemalige Haupthaus des Gutshofes, renovierte Scheunen und vieles mehr. Sie gehen immer geradeaus über das Gelände, bis Sie durch das barocke Tor wieder zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz Kulturzentrum, gelangen.

Autor/-in: Heidi Fuhrmann

Der Rundweg eignet sich für kurzentschlossene Besucher der Abtei, die etwas mehr Zeit haben, um nicht nur den Ort, sondern auch die Umgebung zu erkunden. Es gibt hier nur wenige barrierefreie Wege. So war es mir wichtig, dass auch die Menschen, die keine längere Strecken gehen können, eine Möglichkeit zum Natur Erleben haben - und dabei immer einen herrlichen Blick auf die Abtei werfen können.

Ein-Blick

Ein-Blick durch das Fenster der Tür der Hovekapelle lässt den barocken Altar erkennen. Dieser stammt aus der Sommerseller Friedhofskapelle.

Durch-Blick

Durch das "Fenster" der Ohrentalhütte sind eine herrliche Landschaft, das Dorf Münsterbrock, eine nahe gelegene Feuerstelle und vieles mehr zu entdecken. Dieser Ort lädt zum Rasten ein.

Weit-Blick

Vom "Dicken Berg" geht der Blick weit ins Land vom Teutoburger Wald bis zum Lippischen Bergland. Das Piuskreuz war jahrelang Ziel der Fronleichnamsprozession der Abteigemeinde.

An-Blick

Ein bewundernswertes Bauwerk ist die hohe Muttergottes-Statue, die auf einem Bruchsteinsockel in der ehemaligen Mergelkuhle zum Himmel ragt. Folgende Inschrift ist dort eingemeißelt: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn".

Aus dem Blick?

Verlieren wir die Kirche aus dem Blick? Das Gebäude jedenfalls steht seit Jahrhunderten am selben Ort.

Blick nach Innen

Der Klosterinnenhof ermöglicht einen imposanten Rundblick: Viele alte Gebäude sind renoviert, andere warten noch auf eine neue Nutzung. Auch einen neu angelegten Klostergarten - nach dem Vorbild der Abtei Fulda - gilt es zu entdecken.

Rundum-Blick

Im Kloster-Informationszentrum kann mithilfe modernster Technik die ganze Klosterregion OWL in den Blick genommen werden. Mit einer Multimedia-Technik werden über 40 Klöster vorgestellt.

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