Altes Kirchspiel Heddinghausen
Karte verkleinern
Karte vergrößern

Altes Kirchspiel Heddinghausen

Altes Kirchspiel Heddinghausen

Alle Wegpunkte

Start: Kapelle St. Elisabeth Borntosten, 34431 Marsberg Borntosten, Am alten Schulhaus

Ziel: Kapelle St. Elisabeth Borntosten, 34431 Marsberg Borntosten, Am alten Schulhaus

Empfohlen für: Zu FußFahrrad

Länge: 20 Kilometer

Dauer (Zu Fuß): Je nach Verweildauer in den Kirchen ca. 6 Stunden Gehzeit (Die Variante von und bis Heddinghausen ca. 3 Stunden). Fahrrad 2 Stunden 6 Stunden bzw. 3 Stunden

Dauer (Fahrrad): Mit dem Fahrrad 2 Stunden (E-Bike)

Schwierigkeitsgrad: Vorwiegend asphaltierte Wirtschaftswege und geschotterte Waldwege
Durch die Höhenunterschiede ist der Weg eher anspruchsvoll.

Beschreibung:

Zum ehemaligen Kirchspiel Heddinghausen gehören die Dörfer Borntosten, Leitmar, Udorf, Canstein und Heddinghausen. Der geschichtliche Ursprung dieser Verbindung liegt in der gemeinsamen Zugehörigkeit zur Herrschaft Canstein.

Mit dem beschriebenen Weg verbinden sich die Dörfer wie eine Perlenschnur oder ein Rosenkranz. Eine landschaftlich reizvolle Umgebung mit Orten dörflicher Volksfrömmigkeit - das Gottvertrauen der Generationen wird spürbar.

Wegverlauf:

Wir beginnen den Weg von der Kapelle in Borntosten aus links zum Ortsausgang, gehen dann links den Wirtschaftsweg zur Hünenburg. An der Steigung kommen wir an dem Marienbildstock und dem Mühlenwegdenkmal vorbei. Wir bleiben auf dem Weg, bis wir in Leitmar sind. Hier gehen wir links auf die Landstraße und ein kurzes Stück bis zur Kirche St. Sturmius. Anschließend wenden wir uns links in den Stadtberger Weg. Wir gehen an der 2. Möglichkeit rechts auf den Wirtschaftsweg Richtung Heddinghausen. In Heddinghausen angekommen halten wir uns rechts und wechseln auf die Hubertusstraße links Richtung Dorfmitte. Die Pfarrkiche St. Hubertus liegt etwas zurück hinter dem ehemaligen Pfarrhaus. Der Kirchturm dient zur Orientierung. Von hier geht es weiter die Hubertusstraße bergab. Am Ortsende gabelt sich die Straße, wir nehmen den linken Weg. Auf diesem Wirtschaftsweg bleiben wir, bis wir auf die Kreisstraße Richtung Udorf kommen. Hier können wir links entlang der Kreisstraße gehen oder an der Udorfer Mühle über einen Steg über die Orpe und dem anschließenden Feldweg bis Udorf. Beide Wege treffen auf die Orpestraße, die durch den Ort führt. Die Kirche liegt etwas zurück gesetzt in der Richard-Schleimer-Straße. Weiter geht es auf der Orpestraße links. Am Ortsausgang gehen wir links an der Schützenhalle vorbei Richtung Friedhof. Auf dem Friedhof ist rechts am Waldrand die Lourdesgrotte. Wir gehen wieder zurück bis zur Schützenhalle und weiter geradeaus auf den Wirtschaftsweg Richtung Kittenberg und Canstein. Der Weg führt uns bergauf durch die Feldflur und Buchenwälder. Am Waldrand nehmen wir an der Gabelung den linken Weg. Auf dem höchsten Punkt angekommen, haben wir einen weiten Ausblick ins benachbarte Waldeck. Bei der nächsten Möglichkeit geht es rechts bergab Richtung Canstein. Dort treffen wir auf die Landstraße, die uns in das Dorf führt. Wir gehen die Arolser Straße, sehen das Schloss Canstein an der linken Seite und gehen zur St. Laurentius-Kirche in die Schlosstraße links. Weiter geht es wenige Meter links auf der Arolser Straße. Wir biegen rechts ab. Die Straße Zur Agatha führt uns bergauf zum Bildstock der heiligen Agatha. Wir halten uns an der nächsten Wegkreuzung links und gehen bis nach Heddinghausen. Hier treffen wir wieder auf die Hubertusstraße.

Von hier aus könnten wir den Weg zurück über Leitmar nach Borntosten nehmen.

Man kann den Weg wie beschrieben entlang der Dörfer des Kirchspiels gehen oder man beginnt in Heddinghausen und geht einen Rundweg über Udorf und Canstein zurück nach Heddinghausen (10 km).

Autor/-in: Beatrix Nowak

Unsere kleinen Dörfer sind gefährdet, in den größer werdenden Pastoralen Räumen unterzugehen. Der Weg kann uns aufzeigen und verdeutlichen, wie viele Schätze wir in Kirche und Natur haben, die es zu pflegen lohnt.

Kapelle Borntosten

Kapelle St. Elisabeth in Borntosten Borntosten ist der kleinste Ort im Kirchspiel. Die 1952 errichtete Kapelle steht unter dem Patronat der heiligen Elisabeth. Die Kapelle ist nur sonntags offen.

Kirche St. Sturmius Leitmar

Kirche St. Sturmius in Leitmar In Leitmar wurde bereits 1732 mit dem Bau einer Kapelle begonnen. Die jetzige Kirche ist 1914 im neugotischen Stil errichtet worden. Sie wurde dem heiligen Sturmius geweiht.

St. Josef in Udorf

Aussenansicht Kirche Udorf Die rote Backsteinkirche St. Josef wurde 1892 im neugotischen Stil erbaut. Eine Statue des Kirchenpatrons ist älter als die Kirche. Sie stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert aus der Papenwerkstatt.

Kirche Canstein

Kirche St. Laurentius in Canstein Die St. Laurentius Kirche in Canstein wurde 1834-37 vom Kölner Erzbischof Ferdinand August Graf von Spiegel zu Desenberg errichtet.