Panoramaweg Eppe
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Panoramaweg EppeHistorisches Eppe an der Heidenstraße

Panoramaweg Eppe

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Start: Kirche St. Peter und Paul, Ringstr. 28, 34497 Korbach-Eppe

Ziel: Kirche St. Peter und Paul, Ringstr. 28, 34497 Korbach-Eppe

Empfohlen für: Zu FußFahrrad

Länge: 5,3 Kilometer (Rundweg)

Dauer (Zu Fuß): 1,5 Stunden Gehzeit

Schwierigkeitsgrad: Mittel, auf befestigten Wegen sind 146 Höhenmeter zu bewältigen.

Beschreibung:

Eppe liegt im schönen Aartal. Drum herum gibt es viele Berge und Wälder mit schönen Aussichtspunkten. Es sind einige Höhenmeter zu bewältigen, jedoch lohnt sich jeder Aufstieg. Die Belohnung sind tolle Aussichten auf das kleine Dörfchen Eppe oder das entferntere Goldhausen. Der Weg führt teilweise durch den Ort auf asphaltierten Straßen oder außerhalb des Ortes über befestigte Feldwege.

Viele Bänke laden dazu ein die Aussicht zu genießen, sich auszuruhen, die Gedanken schweifen zu lassen und Kraft zu tanken, besonders in diesen oft anstrengenden Zeiten des Corona-Alltags.

Entstanden ist der Weg, da die Dekanatswallfahrt coronabedingt in der traditionellen Form nicht stattfinden durfte.

Wegverlauf:

Start- und Zielpunkt für den 5,3 km langen Wanderweg ist die katholische Kirche St. Peter und Paul im Korbacher Ortsteil Eppe.

Von dort gehen wir links die Straße aufwärts. An der nächsten Abzweigung biegen wir links ab in die Ringstraße. Diesem Weg folgen wir, vorbei an der Epper Grundschule auf der rechten Seite, dem Friedhof zur linken, bis wir auf die Landstraße von Korbach kommend Richtung Hillershausen / Medebach stoßen. Hier halten wir uns rechts, bis bereits nach ca. 50m der zweite markante Wegpunkt erreicht ist: ein Gedenkstein, der daran erinnert, dass der Korbacher Ortsteil Eppe ein Knotenpunkt auf der Heidenstrasse war, einem Jahrhundertealten Heer- und Handelsweg zwischen Leipzig und Köln.

Weiter geht es den Epper Steinberg hinauf, immer geradeaus, bis wir auf den nächsten Wegpunkt stoßen: die im Jahr 2013 durch den Verein „Aktives Eppe“ erbaute Simultankapelle. Bis dorthin sind einige Höhenmeter zu bewältigen, jedoch werden wir mit einer herrlichen Aussicht hierfür belohnt. Der nächste Aufstieg ist nun nicht mehr lang. An der Weggabelung halten wir uns rechts in Richtung des Reiterhofes „Tannenhof“.

Am „Tannenhof“ angekommen biegen wir rechts ab. An der kommenden Kreuzung dem Weg geradeaus folgen. Diesem Feldweg folgen wir so lange, bis wir ca. 80m vor dem Wald wieder auf eine asphaltierte Straße treffen, von wo wir rechter Hand einen Blick auf Eppe im Tal und geradeaus einen Blick auf das entferntere Goldhausen haben. Hier biegen wir rechts ab. Immer geradeaus dem Weg folgend stoßen wir auf der linken Seite auf den nächsten Wegpunkt, die Grillhütte, die zu einer kurzen Rast mit schöner Aussicht einlädt. Von nun an geht es nur noch bergab, wieder ins Dorf hinein. Am Ende der Straße „Herrenlose“, wo sich auf der rechten Seite die Grundschule befindet biegen wir links wieder in die Ringstraße ein. Von dort können wir schon die Kirchturmspitze sehen, um wieder zum Startpunkt zurück zu gelangen.

Autor/-in: Marita Potthof

In den vergangenen Jahren war es in unserem Dekanat Waldeck üblich, am Fest Christi Himmelfahrt eine Wallfahrt zu machen. Zielpunkt ist immer eine der Gemeinden. Da dies durch Corona in diesem Jahr leider nicht möglich ist entstand so die Idee, dass jede Gemeinde ihren „eigenen Weg“ gestaltet, der an diesem Tag oder jederzeit zu einem späteren Zeitpunkt erkundet werden kann.

St. Peter und Paul Kirche Eppe

Die Peter und Paul Kirche wurde 1870 geweiht. Eppe war ab 1663 von der spannungsgeladenen Simultan-Kirchengeschichte geprägt. Die lutherische Kirche im Ort wurde von beiden Konfessionen nach festgelegten Zeiten benutzt. Dies führte wiederholt zu Konflikten.

Knotenpunkt Heidenstraße

Der Weg zum Knotenpunkt Heidenstraße führt am Friedhof vorbei. Dieser Gedenkstein erinnert daran, dass das Historische Eppe an einem wichtigen Knotenpunkt der Heidenstraße liegt. Die Heidenstraße war ein jahrhundertealter Heer- und Handelsweg von Leipzig nach Köln.

Simultankapelle

Steil bergauf geht es zu einer kleinen Kapelle am Epper Steinberg. Die Simultankapelle am Epper Steinberg wurde 2013 durch den Verein „Aktives Eppe“ errichtet. Sie erinnert an die damaligen Streitigkeiten zwischen den Konfessionen. Heute ist ein ökumenisches Miteinander in Eppe selbstverständlich.

Aussichtspunkt

Beim Blick in die Ferne sieht man Goldhausen am Eisenberg. Bevor es zurück in den Ort geht, lädt diese Hütte zum Verweilen ein. Sie bietet eine herrliche Aussicht auf Eppe und die umliegende Natur. Hier können die Pilgernden Gottes Schöpfung in seiner Schönheit wahrnehmen.