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Verborgene Schönheiten oberhalb von MeschedePilgerweg oberhalb von Meschede

Verborgene Schönheiten oberhalb von Meschede

Alle Wegpunkte

Start: Parkplatz am Schederweg 59872 Meschede hinter dem Ortsausgangsschild Richtung Schederberge

Ziel: Parkplatz am Schederweg 59872 Meschede hinter dem Ortsausgangsschild Richtung Schederberge

Empfohlen für: Zu Fuß

Länge: rund 10 Kilometer (Rundweg)

Dauer (Zu Fuß): Drei Stunden reine Gehzeit

Schwierigkeitsgrad: Der Weg hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad und verläuft vorwiegend auf Schotterwegen, trockenen Waldwegen sowie kleinen Asphaltstraßen. Kurz vor dem Gipfelkreuz des Vogelsangs ist auch ein Stück auf einem steil ansteigenden Pfad zurückzulegen. Mehrere, teils steile An- und Abstiege erfordern etwas Trittsicherheit und Kondition. Nicht alle Weganschnitte sind befestigt, deshalb ist festes Schuhwerk empfehlenswert.

Beschreibung:

Dieser Pilgerweg liegt im Herzen des Sauerlands und bietet eine Wanderung auf friedlichen Waldwegen mit schönen Blicken über bewaldete Hügel und idyllische Dörfer. Mit dem Namen Meschede verbinden viele Menschen die Abtei Königsmünster, die geschichtsträchtige Walburgakirche und die Einsiedelei auf dem Klausenberg. Oberhalb von Meschede verlässt dieser Weg die bekannten Pfade und führt den Pilger zur Gränserich-Kapelle, zur kleinen Kirche in Schederberge sowie zur Rombergkapelle. Auch das Gipfelkreuz am Vogelsang und der Heinrichthaler Wasserfall liegen am Wegesrand.

Wegverlauf:

Vom kleinen Wanderparkplatz am Schederweg haben Sie eine schöne Aussicht auf Meschede. Oberhalb der Bank laufen Sie auf einer Asphaltstraße links in den Wald, die kurz darauf in einen Schotterweg übergeht. Nach 400m halten Sie sich an einer Kreuzung rechts und am nächsten Abzweig 150 m später links. Nach insgesamt 850 m ist die kleine Gränserich-Kapelle mit einer Bank und einem Wegkreuz erreicht (Wegpunkt 1). Hier können Sie für 0,50 € ein Teelicht anzünden.

Ein kleines Stück oberhalb der Kapelle halten Sie sich an der Gabelung rechts und wandern auf einem zunehmend zugewachsenen Feldweg weiter. 350 m später passieren Sie einen Hochsitz, ignorieren den Abzweig nach links und folgen den Fahrspuren geradeaus weiter. Der Grasweg verschmälert sich schon bald zu einem Pfad, macht eine Linkskurve und steigt kräftig bergan. 200 m später können Sie rechts einen kurzen Abstecher zu einem schönen Aussichtspunkt mit einem Felsplateau machen. Hier lädt eine Bank zu einer Rast ein.

Nun verläuft der Weg auf dem Plateau entlang, steigt kaum noch an und erreicht 300 m später den höchsten Punkt des Berges Vogelsang (Wegpunkt 2).

100 m später macht der Weg eine Linkskurve und führt auf einem breiten Waldweg steil bergab bis zu einer T-Kreuzung. Hier halten Sie sich rechts und wandern  auf dem mit „x16“ markierten Kaiser-Otto-Weg Richtung Schederberge. Nach gut 1 km können Sie von zwei Bänken die schöne Aussicht auf das kleine Dörfchen genießen. Nun sind es noch 400 m bis zum Ortseingang, wo ein schönes altes Fachwerkhaus die religiöse Inschrift trägt: „Es ist nur Einer ewig und an allen Enden und wir sind in seinen Händen.“

Kurz darauf erreichen Sie eine kleine Kreuzung, an der sich der Pilgerweg nach links auf einer kleinen Asphaltstraße Richtung Wehrstapel fortsetzt. Bevor Sie hier abbiegen, sollten Sie aber noch 150 m geradeaus weitergehen und einen lohnenswerten Abstecher zur Kapelle von Schederberge (Wegpunkt 3) machen. Sie steht direkt hinter einem Rastplatz an einem kleinen Kreisel.

Auf einer sehr ruhigen, für Fahrzeuge gesperrten Asphaltstraße geht es nun ins Tal hinab Richtung Wehrstapel. Unterwegs haben Sie einen schönen Blick auf Eversberg und können an einer Bank eine kleine Pause einlegen. Nach knapp 2 km macht die Straße eine Rechtskurve. Hier verlässt der Pilgerweg den Asphalt und führt links auf einen Schotterweg.

Zuvor sollten Sie jedoch einen Abstecher zur 300 m entfernten Romberg-Kapelle machen, indem Sie der Rechtskurve der Asphaltstraße folgen und geradeaus weiterlaufen. Direkt am Waldrand liegt oben auf dem Hang die kleine Romberg-Kapelle (Wegpunkt 4) mit schönen Bänken.

Zurück am Abzweig folgen Sie dem schönen Höhenweg 600 m geradeaus und biegen dann nach links auf einen kräftig ansteigenden Grasweg ab. 300 m später halten Sie sich an der Gabelung rechts und laufen auf einem steilen, kurvigen Weg ins Tal hinab. An der nächsten T-Kreuzung nehmen Sie eine Asphaltstraße nach links, die wenige Meter später in einen Asphaltweg mündet. Diesem folgen Sie ein kurzes Stück links bergauf, bis er 150 m später endet. Hier führt der Pilgerweg rechts in den Wald hinein und gelangt nach 200 m zu einer kleinen Quelle, die den pompösen Namen Heinrichthaler Wasserfall trägt (Wegpunkt 5).

Von der Quelle wandern Sie 800 m geradeaus weiter bis zu einer T-Kreuzung, an der Sie links abbiegen. Wenige Meter später beginnt eine 1 km lange Asphaltstraße, die an Weihnachtsbaum-Schonungen und einer Scheune vorbei wieder zum Ausgangspunkt am Schederweg zurückführt.

Autor/-in: Andrea Susanne Opielka

Dieser Weg spielt für mich persönlich eine wichtige Rolle, da man ihn auch auf einzelne Teilabschnitte verkürzen und gut als Sonntagsspaziergang nutzen kann. Auf dieser Route trifft man nur selten andere Spaziergänger, so dass man zur Ruhe kommen und die Natur in vollen Zügen genießen kann.

Gränserich-Kapelle

Oberhalb von Meschede beginnt der 850 m lange Weg zur Gränserich-Kapelle. Die Gränserich-Kapelle liegt an der alten Heeresstraße von der Freiheit Meschede zur Stadt Winterberg. Ihr Name leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „Grenice“ ab und deutet darauf hin, dass sie genau auf der Grenze des 1487 aufgegebenen Dorfes Drüvede errichtet wurde.

Aussichtspunkt und Gipfelkreuz am Vogelsang

Über kleine Feld- und Waldwege führt der Pilgerweg hinauf zum Vogelsang. Der Vogelsang zählt zu den höchsten Erhebungen Meschedes. Auf dem 595 m hohen Gipfel wurde am Silvesterabend 1999 ein Gipfelkreuz errichtet. Es ist von Bäumen umrahmt und bietet deshalb kein typisches Gipfelpanorama.

Marienkapelle auf dem Romberg bei Wehrstapel

Die Romberg-Kapelle liegt idyllisch direkt am Waldesrand auf einem kleinen Hügel. Die der Gottesmutter geweihte Kapelle auf dem Romberg zu Wehrstapel wurde am 10. Oktober des marianischen Jahres 1954 feierlich eingeweiht. Das Gotteshaus ist ganz aus Bruchsteinen vom Romberg erbaut und trägt ein Spitzdach mit typisch sauerländischer Schieferdeckung.